Februar 11, 2008

Glücklich, schön und gesund durch Sex

Was soll man davon halten, dass die Briten stets kurz vor dem Valentinstag daran erinnert werden, dass Sex gesund ist?
Bereits 2006 rief der staatliche britische Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) zu 'sexercises' auf (wir berichteten darüber), nicht etwa, um einfach mehr Spaß zu haben, sondern um sich vor Herzinfarkt und Krebs zu schützen. Der ursprünglich vom Guardian zitierte Artikel 'Get more than zeds in bed' ist nicht mehr online, doch zahlreiche Tipps für ein zufriedenes Sexualleben, Improve your sex life auch als Single, gibt es weiterhin bei NHSdirect.

Vergessen sie anstrengendes Joggen um den Block oder monotone Quälereien mit Sit-ups, das 'regelmäßige Herumtollen' bietet auf angenehmere Weise ein umfassendes Wellness-Programm für Körper und Seele. Unverständlich bleibt, warum die Sexualkundlerin Melissa Sayer die wissenschaftliche Relevanz der vom NHS mit Sex in Verbindung gebrachten Verlockungen von Glück, Schönheit und Gesundheit in Frage stellt.

Das Indiana University Health Center hat bereits 1999 herausgefunden, dass der Hormon-Spiegel des entspannenden Oxytocins nach dem Sex drei Mal höher als vorher ist. Zusammen mit dem Glückshormon Endorphin wird das Immunsystem unterstützt. Vermehrte Ausschüttungen von Östrogen und Testosteron stärken die Knochen, Muskeln und den Kreislauf, Prolactin sorgt für eine gute Durchblutung. Sollte dieser Hormon-Cocktail noch nicht überzeugend sein, dann ist es vielleicht der Blick in den Spiegel. Der schottische Psychologe Dr. David Weeks verweist nach Interviews mit 3.500 Personen im Alter von 18 bis 102 Jahren auf den Anti-Aging Effekt von sexueller Aktivität.

Wem das dennoch mehrmals die Woche zu anstrengend ist, dem sei versichert, dass bereits eine liebevolle Umarmung oder zärtliche Küsse die körpereignen Abwehrstoffe positiv beeinflussen können; falls sie einen Vorwand benötigen.

andere Artikel : Erotische Lähmung, Wenig Sex, viel Arbeit

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Juli 31, 2007

Wenig Sex, viel Arbeit

überschreibt die aktuelle Apotheken Umschau eine neue Studie der Universität Göttingen im projekt theratalk.

Demnach stürzen sich 36% der Männer und 35% der Frauen, die maximal einmal in der Woche Sex haben, in Arbeit und Aktivitäten, um den Frust über ihr Sexleben in der Partnerschaft zu vergessen. Wenn es gar nicht mehr zum Sex kommt, ist es sogar noch schlimmer: 45% der Männer und 46% der Frauen stürzen sich dann freiwillig in den Stress. Wer die schönste Sache der Welt dagegen mindestens zweimal in der Woche erleben kann, will sich gar nicht in die Arbeit stürzen: Lediglich 5% der Männer und 5% der Frauen in dieser Gruppe, bei denen jedoch aus anderen Gründen eine hohe sexuelle Unzufriedenheit vorliegt, suchen den Stress aus freien Stücken.

Dieser Befund gibt Anlass zur Besorgnis. Dass Stress sich negativ auf das Sexleben auswirkt, wurde schon oft belegt. Wenn wenig Sex nun aber auch umgekehrt den Stresspegel erhöht, entsteht leicht eine Abwärtsspirale, aus der man nur schwer wieder herausfindet. Denn dann verhindert der Sexfrust, dass der Stress wirksam gesenkt werden kann. Probleme macht auch die Langfristigkeit: Aus sexuellem Frust werden häufig Verpflichtungen übernommen, die man nur schwer wieder los wird. Zum Beispiel Ämter in einem Verein. Die dadurch fehlende Zeit für die Partnerschaft wirkt sich negativ auf die sexuelle Zufriedenheit aus, und so wird der Zustand oft unbeabsichtigt einzementiert.
Wenig Sex verursacht Stress | Pressemitteilung theratalk |
weitere Artikel dazu im ooblog
> Mit "Sexercise" gesund durch den Alltag
> Erotische Lähmung
> Karoshi, Tod durch Überarbeitung

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November 11, 2006

Karoshi, Tod durch Überarbeitung

Am Hauptsitz eines der weltgrößten Elektronikkonzerne erschoss sich ein Manager um elf Uhr abends. Auf einem Abschiedszettel beklagte er sich über grausam lange Arbeitszeiten. Andere kollabieren nach 16-Stunden-Tagen auf dem Heimweg oder werden am Wochenende notfallmäßig ins Spital eingeliefert.
Das japanische Phänomen beschreibt Marco Kauffmann in Japanaer schuften sich zu Tode für die taz.

Nach Aussagen von Dr. Elisabeth Kärcher ist Karoshi "in Japan eine berufsbedingte Erkrankung – mit dem Anrecht auf Versicherungsschutz. Dazu gehören auch Todesfälle, die am Ende durch Schlaganfall oder Herzinfarkt geschehen."

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August 01, 2006

sleepless nights

Männer sollten sich überlegen, ob sie das Bett mit einer Frau teilen wollen, ihr IQ leidet:
When men spend the night with a bed mate their sleep is disturbed, whether they make love or not, and this impairs their mental ability the next day. The lack of sleep also increases a man's stress hormone levels.
Bed sharing 'drains men's brains' | via BBC news/health |

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Juli 13, 2006

Das Paradies

haben Briten jetzt entdeckt:
Der Südsee-Inselstaat Vanuatu ist der glücklichste Ort der Welt. Das zumindest ist das Ergebnis einer britischen Studie. Die Inselgruppe im Pazifik mit ihren etwas mehr als 200.000 Einwohnern ist nach Einschätzung der Stiftung New Economics Foundation (NEF) der Ort, an dem es sich weltweit am besten leben lässt.
...
Die Studie wurde auf der Grundlage von Daten zu Lebenserwartung, Lebenszufriedenheit und Umweltbelastung erstellt. Daraus ermittelte die NEF in Zusammenarbeit mit der Umweltschutzorganisation Friends Of The Earth den so genannten Happy-Planet-Index.
"Die Studie zeigt, wie wir lange, glücklich und im Einklang mit der Umwelt leben können", sagte NEF-Experte Nic Marks.
| via netzeitung |

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Juli 06, 2006

Rote Lippen

oolsen|red lips

... sollten jeden Tag geküsst werden, nicht nur am weltweiten 'Tag des Küssens'.
Vergessen Sie dabei auch, dass Küssen Karies vorbeugen soll oder Ihre Lebenserwartung um 5 Jahre verlängern kann... just do it!

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April 25, 2006

GallopyGallopy Bed

GallopyGallopy Bed



...mit den Schwingungen
eines Vauxhall Astra
und dem Sound der
All Saints compilation
Compounds + Elements

bei Hidden Art
| via kunstbetrieb |
foto :

GoloppyGaloppy Bed | Sixixis

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März 12, 2006

Digitale Selbstausbeutung

Technik verleitet zur Selbstausbeutung
In Zeiten der fortschreitenden Technisierung aller Lebensbereiche ist Ruhe ein Luxus, den man sich nur noch selten gönnt. Der Segen der ständigen Erreichbarkeit ist für viele längst zum Fluch geworden.

Der Arbeitnehmer von heute ist idealtypisch ständig erreichbar, in verschiedenen Netzen unterwegs, geografisch unabhängig und zeitlich flexibel.
weiter ... | via futurezone.ORF |

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Februar 12, 2006

Mit "Sexercise" gesund durch den Alltag

"Feel better, sleep better, live longer"
lautet die verheißungsvolle Botschaft des staatlichen britischen Gesundheitsdienstes (NHS).
Sogar einen 'Anti-Aging-Effekt von Orgasmen' hat man dort entdeckt
weiter ... via | tagesschau |

'Sexercise' yourself into shape | bbc |

erweiterte Version im ooblog :
Glücklich, schön und gesund durch Sex

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November 09, 2005

Fettfreie Manager

London - Was tun Banker, die im Oktober die höchsten Gewinne seit Jahren eingestrichen haben? An der Börse spekulieren? Partys geben, auf den der Champagner in Strömen fließt? Den Frauen und Freundinnen hochkarätige Klunker kaufen? Mitnichten. Sie investieren, wie der britische „Independent“ meldet, schöne Summen erst einmal in ihren Körper. Denn ihr Lebensmotto, hart zu arbeiten und gut zu dinieren, hat deutliche Spuren hinterlassen: Falten im Gesicht und zu viel Speck auf den Hüften.
more ... via | ksta |
Ich erspare Ihnen dazu ein Bild.

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