Karoshi, Tod durch Überarbeitung
Am Hauptsitz eines der weltgrößten Elektronikkonzerne erschoss sich ein Manager um elf Uhr abends. Auf einem Abschiedszettel beklagte er sich über grausam lange Arbeitszeiten. Andere kollabieren nach 16-Stunden-Tagen auf dem Heimweg oder werden am Wochenende notfallmäßig ins Spital eingeliefert.Das japanische Phänomen beschreibt Marco Kauffmann in Japanaer schuften sich zu Tode für die taz.
Nach Aussagen von Dr. Elisabeth Kärcher ist Karoshi "in Japan eine berufsbedingte Erkrankung – mit dem Anrecht auf Versicherungsschutz. Dazu gehören auch Todesfälle, die am Ende durch Schlaganfall oder Herzinfarkt geschehen."
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