"Vorhölle" für Säuglinge abgeschafft
Eine jahrhundertelang im Katholizismus verankerter Grundsatz behauptet, dass sich die Seelen ungetauft verstorbener Kinder in der Vorhölle aufhalten müssen.
Mit der Abschaffung der Vorhölle für Säuglinge geht es dem Papst aber nicht nur um eine theologische Klarstellung. Vielmehr sieht sich der Vatikan in zunehmender Konkurrenz mit dem Islam in Afrika und Asien. Nach islamischer Vorstellung kommen tot geborene Babys direkt ins Paradies - ein nicht unwesentlicher "Wettbewerbsvorteil" in Ländern mit hoher Kindersterblichkeitsrate. | via standard.at |
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