Oktober 07, 2005

Ab 2020 völlig losgelöstes Arbeitsleben

Brother-Präsident Yuji Furukawa orakelte am Donnerstag auf einer Londoner Tagung: "Das einzige, was an der Zukunft gewiss ist, ist der Wechsel" | via Technology review |.
Die Basis der relativen Gewissheit ist nun die von Brother gesponserte Untersuchung der Future Foundation "The Future of Teleworking". Die Untersuchung stützt sich -- abgesichert durch Literaturrecherchen über den Zeitraum von 1997 bis 2005 -- auf zehn Experteninterviews ... weiter
Faszierend an dieser Untersuchung ist die Aussage vom Chef-Futurologen dieser Studie Paul Flatters, dass der klassische Telearbeiter durch einen neuen Typus ersetzt werde: den FreE-worker. "Wir werden in Zukunft nicht mehr zur Arbeit gehen, sondern einfach einen bestimmten Job erledigen", glaubt Flatters: "Das wird unsere Autonomie vergrößern". Ian Pearson, Chef-Futorologe der British-Telekom, setzt noch einen 'drauf: "Was wir bekommen, ist so eine Art Total-Recall-Technologie. Aber wenn das dazu führt, dass ich mich zu Hause genauso fühle wie an meinem Arbeitsplatz, habe ich damit das Problem gelöst".
Aber meine Herren, bringen Sie in der Aufregung nicht etwas durcheinander, und woher ein derartiger Optimismus?
Es muss heißen : ...dazu führt, dass ich mich an meinem Arbeitsplatz genauso WOHL fühle wie zu Hause, habe ich ein wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan. Am Ziel bin ich noch nicht!
Einig sind sich offenbar alle, dass es künftig ganz toll wäre, wenn jeder FreE-worker seinen Arbeitsplatz selbst finanziert, das hält den Unternehmen den Rücken für ihre kostenintensiven Zukunftsforschungen und Management-Workshops frei.

Ich finde den Artikel prima, und werde mir noch vor dem Wochenende eine Glaskugel kaufen. Mein Blog ist jetzt ein 'INSTITUT FÜR FREIZEIT- UND ARBEITSFORSCHUNG'.

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